Montag, 28. März 2011

aviso – 1/2011

Titel aviso Zeitschrift für Kunst und Wissenschaft in Bayern 1 2011

"Die Wunderwelt von Ingolstadt öffnet sich also wie eine Aufführungsbühne, bietet den Anblick einer umwallten Stadt mit 'Rückseiten', eigentlich mit gereihten Brandmauern. So entsteht kein einheitliches Außenbild, das 'Village' ist vielmehr autistisch nach innen orientiert, hermetisch abschließbar am Abend, darin ein Gegenstück zur alten Innenstadt, aber als dauerhafte Veranstaltung."

Professor Dr. Manfred F. Fischer in seinem ehrenwerten Versuch dem architektonischen Wahnsinn eines "Factory-Outlet-Centers" wissenschaftlich zu begegnen.

Was?

aviso wird vom Bayrischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst herausgegeben. Man widmet sich in jeder Ausgabe einem bestimmten Thema. Das ist kein neuer Ansatz, hier aber mit jeder Menge akademisch augezeichneten Hirnschmalz in der Autorenriege.

Turnus

Vierteljährlich

Auflage

Keine Ahnung

Preis Inhalts-Verhältnis

Gesamtseitenzahl inklusive Titelblatt: 52 Seiten
Ganzseitige Anzeigen: Keine. Der bayrische Steuerzahler ist Financier
Preis: Zahlt der bayerische Steuerzahler
Format: DIN A 4
Preis pro Inhaltsseite: Das weiß wohl nicht mal der bayerische Steuerzahler.

Erwerbsgeschichte

Jemand, der von Berufswegen immer an diese Zeitschrift gekommen ist, hat mir diese Ausgabe zugeschickt. Normalerweise findet man aviso in bayerischen Universitäten und Fachhochschulen als auch in den staatlichen Theatern und Museen des Bundeslandes.

Titel

„Ist das die Neon!?“, fragte meine Freundin entsetzt, als ich das aviso-Heft einige Meter von ihr entfernt aus meinem Rucksack holte. Die Ähnlichkeit des Titelblattes ist tatsächlich frappierend. Frühere Ausgaben sehen besser aus, als die hier besprochene:

Titelbilder aviso Zeitschrift für Wissenschaft und Kunst in Bayern

Inhalt

Tatsächlich hat fast jeder der Autoren einen Doktortitel. Das sollte aber keinen Hinweis auf die Lesbarkeit der Texte geben. Da hier den schlampigen und aufmerksamkeitsarmen Lesegewohnheiten am Bildschirm entsprochen werden soll, folgen nun keine Ausführungen über den Inhalt. Stattdessen gibt es die Cartoons, mit denen sich der Artikel über Künstlerwitze auseinandersetzt:

Artist cartoon in The New Yorker 1961 by Peter Arno

Artist cartoon in The New Yorker 1951 by Barney Tobey

Kunst Cartoon Picasso Kubismus

Sinneseindruck

Wie gesagt, versucht man sich in zeitgenössischer Gestaltung. Schlecht aufgelöste Illustrationen machen dabei viel zunichte:

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Dazu kommt eine Strukturierung, der manchmal schwer zu folgen ist. Bei dem Veranstaltungskalender muss man erstmal ein paar Sekunden verharren, bis man versteht, dass er keine Werbung ist.

Verdikt

Weder lebe ich in Bayern, noch treibe ich mich dort im wissenschaftlichen oder künstlerischen Milieu rum (abgesehen von sporadischen Besuchen bei meinem Sportreporter-Kumpel). Als Zielgruppe tauge ich daher nur bedingt. Soweit ich die Texte gelesen habe, gefallen sie mir. Doch auch mit den besten Zutaten wird ein schlechter Koch kein Festmahl zaubern können. Das beweist dieses Magazin.

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